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Modul1BTD/Modul 1: Architekturen, Data Blocks, API-Grundlagen Inhalte:
Übungen und Praxisaufgaben werden unter Übung 1 bereitgestellt. Vorlesung 1: Einführung in Technical Direction und Blender-ArchitekturDiese Vorlesung legt die konzeptionellen und technischen Grundlagen für das gesamte Modul. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für die Rolle des Technical Director sowie für die interne Architektur von Blender zu entwickeln. 1. Rolle und Aufgaben eines Technical DirectorEin Technical Director (TD) agiert an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Arbeit und technischer Umsetzung. Er oder sie sorgt dafür, dass kreative Anforderungen effizient, stabil und reproduzierbar in technische Workflows übersetzt werden. Typische Aufgaben eines Technical Directors sind:
Im Kontext von Blender bedeutet dies insbesondere:
2. Überblick über die Blender-ArchitekturBlender ist ein datengetriebenes System. Nahezu alles in Blender basiert auf sogenannten Data Blocks. Wichtige Eigenschaften der Blender-Architektur:
Beispiele für Data Blocks sind:
Ein Object verweist beispielsweise auf einen Mesh-Data-Block, besitzt aber zusätzlich eigene Transformationsdaten. 3. Data Blocks und ihre BeziehungenData Blocks sind global im Blend-File vorhanden und können von mehreren Objekten gleichzeitig genutzt werden. Wichtige Konzepte:
Typische Probleme in Produktionen:
Diese Aspekte sind zentral für die spätere Automatisierung und Analyse mittels Python. 4. Dependency Graph (Abhängigkeitsgraph)Der Dependency Graph steuert, in welcher Reihenfolge Blender Daten auswertet. Er bestimmt unter anderem:
Wichtige Begriffe:
Für Technical Directors ist wichtig:
5. Modifier, Constraints und EvaluierungModifier und Constraints verändern Daten nicht direkt, sondern beeinflussen deren Auswertung. Eigenschaften:
Typische TD-Fragestellungen:
Diese Fragestellungen werden in den Übungen praktisch untersucht. 6. Einführung in die Blender Python-APIDie Python-API ermöglicht direkten Zugriff auf nahezu alle Aspekte von Blender. Grundprinzipien:
Beispiele für typische Anwendungsfälle:
In dieser Vorlesung steht noch nicht das Programmieren selbst im Fokus, sondern das Verständnis der Struktur. 7. Versionskontrolle und Asset-ManagementBereits in frühen Phasen ist sauberes Asset-Management entscheidend. Zentrale Prinzipien:
Typische Werkzeuge:
Diese Themen werden in späteren Modulen vertieft und praktisch angewendet. 8. Verbindung zu den ÜbungenDie begleitenden Übungen zu dieser Vorlesung vertiefen folgende Aspekte:
Die Übungen finden Sie unter Modul 1 – Übungen. |